JAPAN – DEBUSSY – JAZZ

L’après-midi d’un faun – Claude Debussy (fl/vib/eb)

Allegro – Günter Wehinger (fl/vib/eb/koto)

Bruyères – Claude Debussy (fl/vib/eb)

Erwachen – Günter Wehinger (fl/perc/eb)

Günter Wehinger, flutes  –  Urs Wiesner, vibes  –   André Buser, e-bass  –  Mieko Miyazaki, koto 

Claude Debussy – ein „Weltmusiker“ der ersten Stunde

Am Ausgang des 19.Jahrhunderts kamen –  angeregt durch Aufführungen während der zwei Pariser Weltausstellungen –  Debussy, Ravel und andere Komponisten zum ersten Mal mit traditioneller aussereuropäischer Musik in Berührung. Dabei wurde vor allem die japanische Tradition für sie zum Schlüsselerlebnis, die auch in der Pariser Kunstszene zu dieser Zeit intensiv diskutiert wurde.

Mit dem damals noch in seinen Anfängen steckenden Jazz und  dessen Vorläufer Ragtime befasste sich Debussy wohl nur sporadisch, trotzdem entstanden  Klavierkompositionen wie etwa „Golliwogg’s Cakewalk“ und  „Le petit nègre“. Dagegen ist sein Einfluss auf den modernen Jazz von zentraler Bedeutung:  Herbie Hancock, Wayne Shorter, Bill Evans und unzählige andere haben Debussy’s raffinierte Harmonien und Klangfarbenmelodik in den Jazz integriert.

Günter Wehinger hat zusammen mit seinen Spielpartnern André Buser und Urs Wiesner einige Themen Debussy’s als Vorlage zu inspirierten Improvisationen  bearbeitet. Ergänzt wird das Programm durch eigene Jazzkompositionen im impressionistischen Stil.

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